Psychotherapie

Psychotherapie zielt auf eine Linderung bzw. Heilung von Symptomen ab und somit auf eine Wiederherstellung von Selbstwirksamkeit und seelischem Wohlbefinden.

Unterschiedliche Verfahren der Psychotherapie können helfen, die Auseinandersetzung mit inneren, oft unbewussten Denk-, Gefühls- und Verhaltensmustern, sowie der Körperwahrnehmung zu fördern, um alternative stresslösende Problembewältigungsstrategien zu entwickeln.

Psychotherapie bietet die Möglichkeit, sich persönlich weiter zu entwickeln, denn jede Krise beinhaltet auch eine Entwicklungschance.

Welche Form der Unterstützung jemand benötigt, lässt sich in der Regel nur im persönlichen Vorgespräch klären. Bei Fragen können Sie mich gerne anrufen oder mir eine Nachricht zusenden. (Mailto Christoph Swoboda)

Ob eine Kurzzeittherapie, ein Beratungsgespräch oder eine Psychotherapie angezeigt ist, hängt von der Problemstellung und  Ihren persönlichen Zielen ab.

 

Verstehen und Aufarbeiten von allem, was aus den Tiefen des Unterbewusstseins auftaucht hilft uns, unserer eigene Wahrheit anzunehmen, unsere Möglichkeiten zu erkennen und unser Leben kreativ zu gestalten.

Alternative, körperorientierte Methoden:

Neben der Gesprächstherapie verwende ich weitergehende alternative Ansätze und Methoden. Dazu gehören die aus der Humanistischen Psychologie stammenden Ansätze der "Körperorientierten Arbeit".

Der Körper verkörpert unsere Geschichte, in ihm sind alle persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen gespeichert.

Die am tiefsten sitzenden Verhaltensmuster, entstehen in einer Zeit, an die wir uns meist nicht erinnern. Da wir in dieser Zeit noch nicht über ein „Biographisches Gedächtnis“ verfügen, werden unsere ursächlichen Erfahrungen, Gefühle, Einstellungen und Entscheidungen im „emotionalen Gedächtnis“ unseres Körpers gespeichert.

So wird der Körper ein Schlüssel zur Seele. Wir lernen seine Botschaften zu entschlüsseln, den Ursachen unseres Gewordenseins auf den Grund zu gehen. Wir lernen dem Körper zuhören, ihn verstehen und ihm eine Stimme geben.

Die Arbeit mit dem Körper gibt uns Kraft, unsere vitalen Energien zu entwickeln und zu nutzen. Einsichten und Aussichten können sich erweitern.

 

Als Ergänzung zu einer rein sprachlichen Psychotherapie kann ein körperorientierter Ansatz  hilfreich sein

zur Unterstützung in Krisen- und Umbruchssituationen,

zum leichteren Umgang mit psychischen Verletzungen und Traumata,

zur Behandlung von Depressionen, Ängsten oder Zwängen,

bei Schwierigkeit eine Beziehung einzugehen und zu halten,

bei psychosomatischen Symptomen, wenn seelische Befindlichkeit zu körperlichen Beschwerden wird,

wenn alles zuviel wird und die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit gefährdet ist,

zur Steigerung des Selbstwertgefühls

für mehr Lust- und Liebesfähigkeit

für mehr  gefühlte Handlungs- und Gestaltungsfähigkeit

für die Steigerung von Lebensfreude und Vitalität.

 

Wozu brauchen wir Therapie

In unseren ersten Lebensjahren, in der frühen Kindheit, prägen unsere ersten Erfahrungen unser Weltbild, unsere Einstellung zum Leben. 
Unsere Eltern, ihre Erziehungsversuche, die ersten Begegnungen mit der Gesellschaft hinterlassen eine Prägung , eine "Voreinstellung"  in unsere Seele .

In den ersten Jahren unseres Gewordenseins  finden wir unseren Platz in Familie und  Gesellschaft, lernen wir den Umgang mit Gefühlen und Bedürfnissen. Der größte Teil unserer Glaubensätze, Verhaltensmuster und Konditionierungen entstehen in dieser Zeit. 

In dieser Zeit wird gelernt:

Wie gehe ich mit meinen Bedürfnissen um?

Wie darf und wie kann ich sie durchsetzen?

Wie gehe ich mit Schmerzen und Entäuschungen um?

Wie gehe ich mit meinen Ängsten um?

Wie bekomme ich Aufmerksamkeit und Liebe?

Wie stelle ich Nähe her?

Wie zeige ich meine Liebe?

Was, glaube ich, wird von mir erwartet?

Was erwarte ich von anderen?

Was ist Ursache, was ist Wirkung - woran bin ich schuld?

Was ist Scham?

Was beschämt mich?

Wann darf ich nein sagen und wie tue ich das?

 

Diese frühen Lernerfahrungen sind wichtig und notwendig um im Leben zurecht zukommen. Wenn es mir damit gut geht, und diese Erfahrungen mich nähren und unterstützen, dann ist alles in Ordnung. Wenn daraus jedoch Glaubenssätze und Muster werden, die mich einschränken und behindern, dann wird es Zeit sie zu überprüfen und gegebenenfalls mich davon zu lösen. Wenn ich trotz "guter Vorsätze" immer wieder an den gleichen Punkten scheitere, wenn meine Lebensenergie schwindet und Müdigkeit und Belastung überhand nehmen, wenn mir meine Gefühle fremd werden oder ganz abhandenkommen, dann wird Psychotherapie not-wenig und hilfreich.

 

 "Therapie in diesem Sinne ist also nicht nur Heilung von Neurosen und derglei­chen, sondern eine Erweiterung des Weltbildes, ein Erkennen der eigenen wesenseigenen Qualitäten; ist ein Entwickeln jener Kreativität, die uns dazu führt, allen Willfährigkeiten des Lebens angemessen zu begegnen, sich nach jeder Niederlage wieder zu erheben und sich mit neuen Kräften der Realität zu stellen.Um diese Kräfte zu befreien, müssen die Fesseln erkannt worden sein, welche uns in den ersten Lebensjahren angelegt wurden und auch jene, die wir uns selbst auferlegt haben, um zu überleben oder um uns einzuordnen in enge Verhältnisse oder Beziehungen um des lieben Friedens willen, in denen aber unsere Seele verhungert.

Wer seine Lage erkannt hat, wird handeln."

Salama Inge Heinrichs