2021 nur das Beste

 

 
heinrichs-heinrichs

2021 nur das Beste oder so ....

 
 
 
 
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Christoph Swoboda; München 30. Dezember 2020 

Liebe Freundinnen, Freunde und Interessierte,
Hallo Leser*in

Zum Jahreswechsel hat meine Zeitung die Leser*innen, also damit ja auch mich, aufgefordert etwas zu Orakeln, Horoskopen und Vorhersagen  ins Leserforum zu schreiben.

Die Wintersonnenwende, das Neujahr und die Rauhnächte sind ja traditionell besonders gut für Orakel und Rituale geeignet. Jetzt so sagt man seien die Grenzen zu Anderwelten, zum kollektivem Unter- iund Überbewusstsein, zur Unbegreiflichkeit des Seins besonders dünn. Es ist die Zeit in der wir gerne versuchen die "wirkenden und webenden Energien" zu erforschen, ihre Bewegungen für das nächste Jahr zu erahnen oder durch Gebet und Segenswünsche zu beeinflussen.

Ich persönlich stehe dabei am allermeisten auf gute Wünsche, auf segensreiche und glückbringende Wünsche und Rituale. Damit möchte ich Freude, Gesundheit, Gelassenheit, Liebe Und Glück für alle einladen. Und ich liebe den Spruch: "Glück und Segen, auf allen unseren  Wegen und den Umwegen unserer Abkürzungen."

Aber jetzt wollte ich ja etwas zum Orakeln sagen.
Das wichtigste: Macht es mit Freude!
Das zweite macht es mit Respekt!
Und das dritte: nimm es nicht zu Ernst!

Und hier mein Text, den ich für die Zeitung geschrieben habe, keine Ahnung ob sie ihn veröffentlichen werden, aber vielleicht sagt es Dir ja etwas, Das würde mich freuen:

Bevor ich etwas zu Orakeln und meiner Ansicht über mantischen Praktiken schreibe, möchte ich dies vorweg schicken: Ich arbeite als Heilpraktiker für Psychotherapie, ich empfinde mich als spirituellen Menschen und gleichzeitig als ein „Kind der Aufklärung“. Ich glaube an die Vielfalt des Möglichen und die Begrenzheit meines Wissens. Deshalb setzt der Skeptiker in mir hinter jede Aussage ein „so oder so ähnlich, oder auch nicht“.
Und das ist auch gut so.

Ich gehe davon aus, dass wir alle in unserem Innersten, über eine uns innewohnende, unbegreifliche Seele, verbunden sind mit der „Unbegreiflichkeit des Seins“, aus der wir gekommen sind, und in die wir zurückkehren werden. In dieser „Unbegreiflichkeit des Seins“ ist alles was da ist, alle Energien, alle Wesen und Wesenheiten, jenseits von Zeit und Raum miteinander verbunden und in Verbindung. In dieser Verbundenheit können sich Türen und Fenster öffnen, die Blicke in Vergangenes und Zukünftiges ermöglichen. Aus diesen Tiefen könnten auch Orakel, Wahrsagen und Hellsehen schöpfen. So oder so ähnlich, oder auch nicht.

In den meisten Techniken des Wahrsagens und des Orakels liegt der Versuch über dieses Netzwerk der Unbegreiflichkeit,  mit den „wirkenden und webenden Energien“ in Kontakt zu treten und Antworten und Hinweise zu erhalten. In Bilder und Symbolen, über scheinbare Zufälligkeiten und Konstellationen fließen uns diese Hinweise zu, und können von der „kundigen Person“ entschlüsselt und übersetzt werden. So oder so ähnlich, oder auch nicht.

Ein „gutes“, ein ernstzunehmendes Orakle hütet sich vor eindeutigen Urteilen und Festlegungen oder vor Antworten auf Entweder-oder-Fragen. Es vermeidet dunkle Prophezeiungen. Es weiß zwar, dass sich Düsteres besser verkauft, dass es einen Sog zum Dramas gibt, aber es ist sich des psychologischen Effekts der „sich selbst erfüllenden Prophezeiungen“ , des negativen Placeboeffekts gerade bei Vorhersagen sehr bewusst.
Ein „gutes“ Orakel  zeigt  Möglichkeiten und Potenziale auf, es ermöglicht Perspektivwechsel und bringt neue, vielleicht unerwartete Aspekte ein. Es kann damit die fragende Person unterstützen über bestimmte Bereiche zu reflektieren und selbst, die nächsten Schritte, mögliche Ursachen für Hemmungen,  und Möglichkeiten der Veränderung zu erkennen.  Ein „gutes“ Orakel erweitert den Handlungsspielraum, anstatt ihn durch Festlegungen einzuschränken.  Es hilft bei der Suche nach persönlichen Zielsetzungen.

Dabei ist es meiner Meinung nach unerheblich mit welchen Mitteln das Orakel nach Antworten sucht. In einer „magischen Verabredung“ ordnet das Orakel, Zahlen, Karten, Farben, Planeten, Ereignissen oder Symbolen bestimmte Bedeutungen zu, im „magischen Feld“ wird das Bild, das Horoskop, die Karten gelesen. Astrologie und die Handlesekunst haben daraus komplexe Wissenschaften gemacht. In die Symbole der Tarotkarten, die Sprüche des I-Ying, ist die Erfahrung vieler inspiriert gestaltender, forschender und deutender Generationen eingeflossen. Ich selbst habe schöne, erhellende/ und wundersame Erfahrungen mit dem Wurf von Knochen und Steinen gemacht.

Der Wunsch in die Zukunft zu schauen entspringt meist der Furcht vor den Unwägbarkeiten des Lebens, denen ich entkommen möchte. Kraftvoller und unterstützender ist jedoch die Einstellung und die Gewissheit, dass ich über eine große schöpferische Kraft verfüge, die es mir ermöglicht, mich den Herausforderungen des Lebens zu stellen, ja sie zu meister und daran zu wachsen. Solange ich selbst die Verantwortung für mein Leben nicht an okkulte Kräfte abgebe, solange ich mir meiner gestalterischen Kraft und Selbstbestimmung bewusst bin, solange ich mir meine Handlungsfähigkeit und Zuversicht nicht von Orakelsprüchen rauben lasse, mag es sinnvoll sein und Freude machen die Karten oder die Sterne zu befragen. Die Antworten können mir Anregung sein, meinen Antrieb stärken und meinen Blick erweitern. Die Antworten dürfen auch witzig und überraschend sein. Ich darf mich daran erfreuen, sollte sie jedoch auf keinen Fall als Urteil oder Bestimmtheit nehmen, denn es gilt immer: so oder so ähnlich, alles ganz anders oder auch nicht.  - CS -

PS: In meiner Jugend beschäftigte ich mich bereits mit unterschiedlichen Orakeltechniken. Ich suchte Antworten im Vogelflug, in der Entfaltung von Blüten oder im Rauschen der Blätter und in Träumen. Als junger, streng gläubiger Katholik (der ich damals war) bekam ich jedoch Angst mich damit zu versündigen. Ein kluger Beichtvater sagte aber zu mir: „Solange du damit auf den Willen Gottes in der Natur lauschst, ist das in Ordnung. Bedenklich wir es erst, wenn du damit versuchst, Menschen und ihre Handlungen nach deinem Willen  zu manipulieren.“

So - und jetzt wünsch ich Euch tatsächlich ein ganz ganz gutes, schönes, entspanntes 2021. Auf dass wir bald wieder Weite, Freundschaft, Begegnung und Nähe ganz real und frei genießen können. Auf dass wir gesund bleiben und uns Zuversicht und Lebensfreude, Liebe und Leichtigkeit erhalten bleiben. Ich wünsche euch einen schönen Übergang in dieses neue Jahr. Und falls ihr ein Orakel werft oder zieht, heißes Blei ins kalte Wasser werft, oder einen Glückskeks knackt, dann wünsch ich Euch erhellende, unterstützende und humorvolle Antworten.

Herzliche und liebe Grüße aus München

Christoph

Und auch 2021:  jeden Dienstag, SoftSensations Online, das nächst Mal mit Henriette

Jeden Dienstag von 19:00 Uhr bis ca. 20:30 Soft-Sensations ONLINE (klick) 

Coco, Henriette und Christoph werden sich in der Leitung dieser Abende abwechseln.

2021

05. Januar mit Henriette
12. Januar mit Christoph
19. Januar mit Henriette
26. Januar mit Coco

Wieder Leichtigkeit in den Alltag bringen!
In diesen Zeiten des verminderten Körperkontakts, liebevolle Begegnungen erlauben.
Natürlich sind die zurzeit fehlenden Umarmungen nicht zu ersetzen, umso wichtiger wird es, einen einfühlsamen Umgang sowohl miteinander als auch mit uns selbst zu pflegen.

 Durch spielerischen Ausdruck und Stressabbau lockern wir Alltagsspannungen, mit dem Ziel der körperlichen und seelischen Revitalisierung. Spielerisch, expressiv, absurd-witzig, meditativ und entspannt, sich selbst wieder deutlicher wahrnehmen, ist die Devise.
Der Abend beginnt mit Tanzen, nach innen horchen, Atem holen, bewegt sich über
verbalen Austausch, Gefühlsausdruck bis hin zur Meditation und Tiefenentspannung.

Soft-Sensation-Online ist eine Softversion unserer expressiv emotionalen Entlastungs-Techniken. Wir kombinieren variantenreich Stressabbau, Tanz und Meditation.
Diese online Abende wirken gleichsam vitalisierend, als auch entspannend und sind darauf ausgerichtet unsere Resilienz zu stärken.

Kosten: Eine freiwillige Zahlung nach eigenem Ermessen. Die Kontoverbindung wird mit Erhalt der Zugangsdaten bekannt gegeben. Für Menschen in finanzieller Krise ist das Seminar kostenfrei.

Voraussetzung:
Rechner, Smartphone oder Tablett mit Internetanschluss, Mikrophon, Lautsprecher
und Kamera. Wie benutzen Zoom.

Vorbereitung: Vor dem Bildschirm einen freien Platz von ca 2×2 Metern
Hilfreich wäre vorher die Zoom App (zoom cloud meeting) runter zu laden und schon mal die Audio und Videofunktionen zu testen.
Unerfahrene Zoomnutzer sollten sich zum Ausprobieren schon um 18:45 Uhr einloggen. 

Hier erfährst Du alle Termine, und kannst Dich anmelden. Die Zugangsdaten werden Dir dann automatisch zugeschickt:

https://heinrichs-swoboda.de/seminare/soft-sensation-online/

 

 

 

 
 
 
 

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Christoph Swoboda - Heilpraktiker für Psychotherapie

Praxis für Psychotherapie (HeilprG), expressiv emotionale Entlastung (eeE), PersönlichkeitsEntwicklung und Beratung

Schleißheimer Straße 180 - 2. OG (Ecke Clemensstr.)

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Fon: +49-(0)89-218 943- 00  Fax: +49-(0)89-218 943-01   email: bitte hier anklicken: Mailto Praxis Swoboda

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