Jahresendzeit
Es weihnachtet sehr, auch bei uns
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Christoph Swoboda,
München 20. Dezember 2025;
Hallo
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte
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Morgen ist der Talsohle erreicht: Wintersonnenwende. Dann haben wir die längste Nacht geschafft, und auch der Mond nimmt
wieder zu.
in vielen Kulturen und spirituellen Traditionen wird gerade in den dunkelsten Nächten und den kürzesten Tagen des Jahres
die Wiederkehr des Lichts mit viel Freude gefeiert. Wir ehren diesen Moment, an dem sich etwas wendet: wenn das Pendel
seinen tiefsten Punkt erreicht hat, der Lauf der Sonne sich neu ausrichtet und die längste Nacht hinter uns liegt. Es ist
der Augenblick, in dem Hoffnung wieder Boden gewinnt – die Gewissheit des Jahreskreises, dass es nicht im Dunkel bleibt,
dass selbst Wege durch die Nacht letztlich ins Licht führen.
In diesen dunklen Tagen brauchen wir Mythen und Erzählungen, die unsere Herzen wärmen: von einer Rose, die selbst im
Winter ihre Blüten öffnet, von Kerzen, deren Licht von Tag zu Tag heller wird. Wir sehen sie am Adventskranz, in
Chanukka-Kerzen, im funkelnden Lichterbaum – kleine Zeichen dafür, dass selbst im Dunkel neues Leben erwacht.
Und tief in uns bleibt die Sehnsucht nach Gemeinschaft spürbar: nach jener Geborgenheit, wie sie Menschen einst um ein
Lagerfeuer fanden, wenn sie sich Geschichten erzählten, lachten, sangen und gemeinsam die Kälte der Nacht und die Furcht
vor der Dunkelheit vertrieben. Diese Nähe, dieses geteilte Feuer, gibt Kraft – es erinnert uns daran, dass wir gehalten
werden, solange wir miteinander Wärme, Geschichten und Hoffnung teilen.
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Wenn die Nacht am tiefsten ist ...
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Nicht nur bei den Christen wird dieser Wendepunkt in einer alten, zutiefst berührenden Geschichte erzählt: der Geburt
eines Kindes. Mitten im Winter, in Kälte und Ungewissheit, kommt ein kleines, schwaches, hilfloses Wesen zur Welt. In
seiner Verletzlichkeit liegt eine leise Kraft, ein Symbol für Hoffnung und Neubeginn.
Und schon bald wird deutlich, dass nicht nur die Eltern Verantwortung tragen: Arbeiter, Bauern, Hirten, einfache
Menschen, Weise und Gelehrte versammeln sich, um das Kind zu schützen, zu umsorgen und zu feiern. Die gesamte Gesellschaft
übernimmt Verantwortung für das Leben und die Zukunft, die in diesem kleinen Wesen liegt.
Doch es gibt auch Widerstand: Ein König fürchtet die neue Zeit, das Ende seiner Herrschaft. Er fürchtet den Verlust
seiner Macht, er fürchtet die Veränderung, die das Kind verkörpert. Es gibt immer Kräfte, die ihre Privilegien und das Alte
bewahren und die Hoffnung bedrohen wollen. So wird die Geburt des Kindes zu einer leisen, aber kraftvollen politischen
Metapher: Das Neue bringt Licht und Leben, und es liegt an uns, wie wir darauf reagieren – ob wir Fürsorge und Gemeinschaft
schenken oder uns aus Angst und Egoismus verschließen.
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Ein Kind mitten im Winter
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Kinder tragen die Zukunft in sich – für eine Gesellschaft, ja für die Menschheit als Ganzes. Ihre Verletzlichkeit in den
ersten Lebensjahren und ihre Abhängigkeit von uns erinnern uns daran, wie sehr Leben auf Achtsamkeit, Schutz und Fürsorge
angewiesen ist. Es sind unsere Wärme, unsere Liebe und unser Zusammenhalt, die sie durch dunkle und kalte Zeiten tragen.
Ohne all das verkümmert nicht nur das einzelne Kind, sondern auch unsere Umwelt, unsere gemeinsame Hoffnung auf Zukunft.
Seit einigen Jahren darf ich das ganz unmittelbar erleben: Meine Enkelin ist inzwischen vier Jahre alt. Wenn ich sie beim
Wachsen, Staunen und Entdecken begleite, wird mir jenseits aller symbolischen oder mystischen Bilder sehr konkret bewusst,
worum es wirklich geht. Räume schaffen für ein Wachsen und Gedeihen, für eine individuelle Entfaltung und ein ganz eigenes
Erblühen. Eine Welt in der Sicherheit und Geborgenheit mit Freiheit und Selbstbestimmung einher geht.
Unser Handeln im Hier und Jetzt hat Gewicht. Es entscheidet mit darüber, ob kommende Generationen einmal mit Dankbarkeit
und Freude auf uns und das, was wir gestaltet haben, zurückblicken – oder mit Enttäuschung, Zorn und Verzweiflung.
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Das Kind in mir, ein Quell der Lebendigkeit
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Genauso wichtig ist es, sich dem kindlichen Anteil im Inneren zuzuwenden. In unseren großen
Jahrestrainings, dem 4-Jahreszeiten Training bei Berlin, und der Jahresgruppe "Transformation" in Bayern hatten wir in
diesem Monat passend dazu, die jährlichen "Kinderwochenenden".
Wir konnten erfahren, wie wertvoll es ist, sich daran zu erinnern, wie viel Neugier, Kraft und Lebensfreude bereits in uns
liegt. Diesen Anteil zu nähren, gut zu behandeln und auf ihn zu achten, ist eine Quelle für Inspiration und Lebendigkeit im
eigenen Leben. Es ist ein Schritt der Befreiung, die Räume der Vergangenheit zu verlassen und unserem kindlichen Anteil
einen sicheren Platz im Herzen zu geben.
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Erblühen, Vielfalt und Potenzial
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Und noch eine weitere Wahrheit zeigt sich: In uns steckt so viel Kraft und Lebendigkeit, so viel Entschlossenheit, uns in
unserer Einzigartigkeit zu entfalten. Das Leben trägt eine unglaubliche Fülle an Potenzialen und Möglichkeiten bereits in
uns. Wie im Samenkorn die Größe und Stärke des zukünftigen Baumes verborgen liegt, so schlummert auch in der Knospe die
ganze Schönheit der Blüte – alles wartet darauf, sich zu zeigen und zu entfalten.
Deshalb gilt gerade in den dunklen, kalten Zeiten: Finde Deine Wärme, Dein eigenes Licht, Deine Zuversicht. Lass Deine
Knospen aufbrechen, erkenne Deine Möglichkeiten und gib ihnen Raum, sich zu entfalten und auf deine Dir eigene Art zu
erblühen.
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Geborgenheit und Freiheit im Garten des herzens
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Manchmal wünsche ich mir, Menschengärtner zu sein – einfach zuzuschauen, mitzufühlen und mitzuwirken, wenn Menschen ihre
Kraft entdecken, die Fesseln sprengen und erblühen. Doch niemand soll zurechtgestutzt oder in ein Ideal gepresst werden.
Ich will ein Gärtner sein, der die Vielfalt, Wildheit und Einzigartigkeit jeder Pflanze und Blüte respektiert und
wertschätzt. So ist es auch mit uns Menschen: Das Leben hält unendlich viel Schönheit bereit, und es liegt an uns, sie zu
sehen, zu bewahren und zu nähren.
Wir sind Begleiter – mit Erfahrung, Wissen, unserem Handwerkszeug und unserer Liebe – die Menschen auf ihrem Weg in ein
freieres, selbstbestimmtes Leben unterstützen.
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Das neue Jahr 2026 erwartet uns
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Es ist ja wie immer. Kaum ist das alte Jahr vergangen schon steht das "Neue" vor der Tür.
Für diesen Fall haben wir auch für 2026 viele Angebote vorbereitet, die Freude, Wachstum und Verbindung fördern –
in Seminaren, Workshops und Jahresangeboten.
Es geht los mit dem wunderbaren "top-secret" im März, genau an
meinem Geburtstag. Es geht weiter mit "Lust und Liebe" zu Pfingsten in
Romitorio.
Es wird auch wieder ein großes Sommertreffen im Parimal geben und
für die Sommergruppe in Romitorio fehlen noch die genauen Details.
Im Oktober starten wieder unsere großen Jahrestrainings einen neuen Zyklus .
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Euch Wege zu entdecken, die Herz, Seele und Kraft nähren, die Inspiration schenken
und Begegnungen voller Tiefe ermöglichen.
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Bist Du Single?
Entdecke „Top Secret“
Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen der gegenseitigen Wertschätzung. Es ist für Frauen die Lust haben sich von
selbstbewussten Männer ihr Wünsche erfüllen zu lassen Mit Charme, Offenheit und Achtsamkeit entsteht so ein Raum
für besondere Erfahrungen und Verbindungen.
Doch das ist nicht alles: Frauen und Männer haben jeweils ihren eigenen geschützten Bereich. Im Kreis der Frauen mit
Coco-Caroline Heinrichs ergründen die Teilnehmerinnen die Geheimnisse ihrer Weiblichkeit und ihres Alleinseins. Es
öffnet sich Raum, sich auszutauschen, sich mitzuteilen und vielleicht auch Heilung und Verständnis zu erfahren.
Die Männergruppe mit Christoph Swoboda, bildet dabei eine kraftvolle, nährende Bruderschaft, in der Du als Mann viel
über Dich, Dein Verhältnis zu Intimität und Freundschaft, über Dein Selbstverständnis als Mann und Deine gelebte
Männlichkeit erfahren kannst.
Melde Dich jetzt an und sichere Dir Deinen Platz.
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Lust und Liebe 2026
24. -31. Mai 2026( 7Tage)
Pfingsten in Romitorio
Zur
rechten Zeit, dann, wenn der italienische Frühling in zarten Sommer übergeht, bieten wir in Romitorio sieben wunderbare
Tage an.
Die Möglichkeiten der körperorientierten Selbsterfahrung,
expressiv emotionale Entlastung, Massage, Tantra, Musik, Tanz, Meditationen, Stille, die heißen Wasserfälle, das Meer,
die Hügel, die Weite und ein unendlicher Sternenhimmel - das alles und noch viel mehr erwartet Dich.
Ein Angebot und eine Umgebung, die Dich unterstützt, Dir selbst
und andern, in Lust und Liebe zu begegnen.
Bin ich liebenswert? Darf es mir gut gehen? Wer oder was
hindert mich? Wie und wo finde ich Glück?
Das sind Fragen, denen wir begegnen, wenn wir uns der
Lebenslust und der Liebe zuwenden.
https://www.heinrichs-swoboda.de/angebote/feriengruppen/lust-und-liebe/
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Und jetzt ist erstmal Schluß
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Und damit beende ich auch dieses Rundschreiben.
Die Silvesternacht werde ich, wenn alles klappt, gemeinsam mit Sophia in der stillen Zauberwelt von Romitorio
verbringen
Euch allen wünsche ich eine geruhsame und besinnliche Jahresendzeit.
Einen Jahreswechsel voller Wunder - also wundervoll; und für das Neue, das 2026:
Frieden, Frohsinn, Freude und Freiheit.
Lachen, Leben, Liebe und Leichtigkeit,
Gesundheit, Gelassenheit und Gelingen.
Glück und Segen auf all unseren Wegen, Irrwegen und den Umwegen unserer Abkürzungen.
Ganz herzliche Grüße
Christ:-)ph
PS: Zur Erinnerung, wenn Du eines unserer Jahrestrainings bereits durchlaufen hast, (2 Jahre) dann kannst-du jederzeit ein
Wochenende aus dem laufenden Trainingsjahr als Einzelwochenende zur "Auffrischung" besuchen. Es hat sich gezeigt, das lohnt
sich.
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Impressum:
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Christoph Swoboda
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